KEINE Vermietung des Gemeindehauses

Es war ein langer Weg, bis wir aus zwei Gemeindehäusern ein neues Gemeindezentrum geschaffen hatten. Der Grund ist hinlänglich bekannt, die üblichen Sparzwänge ließen für uns keine andere Lösung zu. Jedoch haben wir von Anfang an gesagt: Das, was wir anstreben, wird besser sein als das, was wir haben. Und so wurden Pläne auch umgesetzt. Unser neues Gemeindehaus ist nicht nur auf dem neuesten technischen Stand (z.B. Fahrstuhl, neue helle Küchen, automatische Türöffnung, W-LAN) es ist auch optisch gut eingefasst zwischen Kirche, neuem Pfarrhaus, Kindergarten und Friedhof.
So ergibt sich ein sehr gutes Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Moderne, dem wir uns auch inhaltlich verpflichtet fühlen. Barrierefreiheit war und ist unser großes Anliegen. Die nächsten Pläne werden in absehbarer Zeit umgesetzt – es erfolgt eine barrierearme Zufahrt zum Gemeindehaus. Bisher erschwerte die steile Auf- und Abfahrt den Zugang. Nach dem Ausbau können die Menschen ohne Schwelle, barrierearm ins Haus gelangen.
Dieses schöne Gemeindehaus steht in erster Linie unserer Kirchengemeinde mit seinen Gruppen, Kreisen und Veranstaltungen zur Verfügung. Gastrecht genießen Organisationen, in denen sich die Kirchengemeinde engagiert oder denen sie eng verbunden ist.

Viele Gemeindemitglieder fühlen sich der Gemeinde so sehr verbunden, dass sie auch gerne ihre Privatfeiern bei uns im Gemeindehaus veranstalten möchten. Wir freuen uns über dieses Interesse, spricht es doch für unsere gelungene Umsetzung der Baupläne. Der Kirchenvorstand hat in vielen Sitzungen das Für und Wider von Vermietungen an Privatpersonen behandelt und beschlossen, dass Räumlichkeiten des Gemeindehauses NICHT an Privatpersonen, Gruppen und Veranstalter vermietet werden.
Mit einer Vermietung sind viele bürokratische Vorgänge wie Nutzungsordnung, Mietvertrag, Übergabe und Übernahme von Inventar verbunden, die wir aus personellen Gründen nicht leisten können. Eine Doppelbelastung aus Vermietung und gemeindemäßiger Nutzung der Räume beeinträchtigt auf lange Sicht auch den Zustand unserer neuen Räume.
Im Obergeschoss des Gemeindehauses befindet sich eine Mietwohnung. Eine Vermietung, gerade an Wochenenden, würde eine weitere Lärmbelästigung und -beein-trächtigung für den Mieter bedeuten.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. 
Im Namen des Kirchenvorstands

Wilfried Hochfeld