Trauer und Bestattung

Meine Zeit steht in Deinen Händen (Psalm 31,16) 

Sie haben einen Menschen verloren, der Ihnen nahe stand und wichtig war.


Im Mittelpunkt des Trauergottesdienstes steht der Glaube an Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat.
Die Gemeinschaft mit Jesus Christus wird durch den Tod nicht aufgehoben. Diese Gewissheit hat Christinnen und Christen zu allen Zeiten Trost und Zuversicht gegeben. 

Auch andere Formen als die Erdbestattung

In unserer evangelischen Kirchengemeinde gibt es keine Festlegung auf eine bestimmte Form der Bestattung. Neben der traditionellen Erdbestattung steht die Kirche den Angehörigen auch bei Feuerbestattung, Urnenbeisetzung bzw. Bestattung auf einem naturnahen Friedhof zur Seite.

Für Absprachen zur kirchlichen Bestattung kann man sich entweder direkt oder über ein Bestattungsinstitut mit der Pastorin, dem Pastor oder dem evangelischen Kirchenbüro Verbindung setzen.
Kirchliche Bestattung erfordert grundsätzlich Mitgliedschaft
Die kirchliche Bestattung setzt grundsätzlich voraus, dass die Verstorbenen der evangelischen Kirche angehört haben. Waren die Verstorbenen noch nicht getauft oder nicht Mitglied der evangelischen Kirche, kann auf Bitten der evangelischen Angehörigen ausnahmsweise eine kirchliche Bestattung stattfinden, wenn die Verstorbenen sie nicht ausdrücklich abgelehnt haben. Der Termin wird vom Bestattungsinstitut und der zuständigen Pastorin oder dem zuständigen Pastor  in Absprache mit den Angehörigen festgelegt. Vor der Bestattung findet ein Trauergespräch statt.

Trauer

Nach der Bestattung beginnt für Trauernde noch lange nicht der Alltag. Trauer braucht Zeit. Ungeweinte Tränen können krank machen. Manchmal dauert es lang, bis Gefühle der Abwehr, Einsamkeit und vielleicht auch der Schuld langsam weichen. Ihre Pastorin oder Ihr Pastor unterstützen Sie auf diesem Weg.